Skip to main content

Brombeeren – strauchig wachsende Kletterpflanze mit leckeren Früchten

Brombeeren, lat. Rubus sectio Rubus, gehörten zu den Kletterpflanzen. Sie bilden von August bis Oktober dunkle Früchte aus, die lecker schmecken und leicht süß sind.

Brombeere – Reuben

17,95 €

inkl. 7% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen
Brombeere – Loch Ness

12,95 €

inkl. 7% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen
Brombeere – Black Satin

8,95 €

inkl. 7% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen
Brombeere – Kiowa

9,95 €

inkl. 7% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen
Brombeere – Primocane Reuben®

12,95 €

inkl. 7% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen
Brombeere – Tayberry Medana

7,95 €

inkl. 7% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen
Brombeere – Buckingham Tayberry®

8,95 €

inkl. 7% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen
Dornenlose Brombeere (1 Pflanze)

229,00 €

inkl. 7% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen

Haben Sie nicht das Passende gefunden? Im Shop von unserem Partner Gärtner Pötschke warten mehr als 4.000 weitere Produkte auf Sie.
Jetzt Gärtner Pötschke besuchen

 
Im Handel gibt es Brombeeren hauptsächlich mit Topfballen, weshalb sie eigentlich fast während des ganzen Jahres in den Garten aussetzbar sind. Es gibt nicht nur rankende, sondern auch aufrecht wachsende Sorten. Normalerweise haben Brombeeren Dornen, aber es gibt inzwischen auch kultivierte Arten, die dornenlos sind. Anhand ihres Namens entstand der Irrglaube, dass Brombeeren zu den Beerenfrüchten gehören. Allerdings ordnet der Gärtner ihre blauschwarzen Früchte den Sammelsteinfrüchten zu und nicht den Beeren.

Brombeeren – pflanzen & pflegen

Wer Brombeeren Auspflanzt darf sich nicht wundern, wenn sie erst im zweiten Standjahr Blüten entwickeln und sich aus diesen dann die Früchte ausbilden. Dafür entscheidend sind die Seitentriebe, weil nur an diesen bilden sich Blütenstände. Reif sind die leckeren Früchte erst dann, wenn sie sich leicht lösen lassen. Vorher sind sie noch recht säuerlich, wenn sie wirklich erntereif sind, besitzen sie aber eine ausreichende Süße.

Aussat – ganzjährig im Pflanzgefäß

aussaat Die Aussaat von Brombeeren ist nicht gerade einfach. Es handelt sich um lichtgehemmte Samen, die mit einer dünnen Schicht Anzuchterde zu bedecken sind. Empfohlen wird hierfür sterilisiert und nährstoffarme Anzuchterde. Danach gilt es das Pflanzgefäß mit einer Folie abzudecken und in einen kühlen Raum zu stellen. Wichtig ist, dass die Erde während der Keimzeit nie austrocknet und immer gleichbleibend feucht gehalten wird.
 
Zeigen sich die ersten Keimlinge über der Erde, muss die Pflanzschale an einen Ort, wo Zimmertemperatur herrscht. Ideal ist natürlich auch ein Platz in einem Gewächshaus. Vereinzeln lassen sich die Keimlinge dann nach etwa vier Wochen, denn dann sind sie groß genug, um alleine in kleinen Töpfen zu stehen. Sind die jungen Pflanzen ungefähr 20 Zentimeter groß, kann der Gärtner sie entweder im Freiland oder in Kübeln auspflanzen.

Pflanzzeit – solange kein Frost herrscht

pflanzzeit Handelt es sich um Brombeeren, die als Topfballen vom Händler kommen, so ist das Auspflanzen jederzeit möglich. Die Erde muss nur frostfrei sein. Drehwurzeln dürfen sich noch nicht gebildet haben, aber der Topfballen sollte gut durchwurzelt sein. Unter Drehwurzeln versteht der Gärtner Wurzeln am unteren Topfboden, die sich um den Wurzelballen herum entwickelt haben.
 
Ideal ist der März, um Brombeeren zu pflanzen. Frostschäden kann der Gärtner zu dieser Jahreszeit häufig vermeiden, weil der Boden noch eine gewisse Feuchte vom Winter enthält, aber schon leicht angewärmt ist.

Standort – sonnig bis halbschattig

standort Halbschattige und sonnige Standorte bevorzugt die Brombeere, gegenüber allen anderen Orten. Je mehr Sonne die Kletterpflanze bekommt, desto süßer schmecken ihre Früchte. Zudem ist es sinnvoll, sie wind- und frostgeschützt zu pflanzen. Ideal ist beispielsweise ein Platz an einer Hauswand, die nach Süden ausgerichtet ist.

Pflanzenabstand – 1,5 bis 3 Meter

pflanzenabstand Brombeeren wachsen sehr ausufernd, weshalb ein großer Pflanzabstand unbedingt einzuhalten ist. Zwischen rankenden Kletterpflanzen ist ein Abstand von etwa drei Metern ideal. Aufrecht wachsende Brombeersorten hingegen kommen mit einem Pflanzabstand von 1,5 Metern aus.

Wuchshöhe – 50 bis 300 cm

wuchshoehe Die Wuchshöhe ist bei der Brombeere nicht nur von ihrer Sorte abhängig, sondern auch von ihrem Standort. Je sonniger und windgeschützter die Kletterpflanze steht, desto größer ist ihr Wuchs. Insgesamt können Brombeeren Wuchshöhen von 50 bis 300 Zentimeter ohne Probleme erreichen.

Blütezeit – Juni bis August

bluetezeit Zwar kommt es bei der Blüte von Brombeeren auch etwas auf die Sorte an, aber generell blühen sie in der Zeit von Juni bis August. Sie bilden an ihren Stängeln mehrere Einzelblüten aus. Diese sind weiß mit einem kleinen Hauch rosa und nicht allzu groß.

Pflegeaufwand – gering

pflegeaufwand An sich sind Brombeeren total pflegeleicht. Sie benötigen für ihr Wachstum lediglich einen idealen Standort und nur selten Wasser, weil ddas Regenwasser im Normalfall ausreicht. Nur bei einer Kultivierung im Pflanzkübel muss der Gärtner die Brombeeren regelmäßig gießen. In der Regel reicht es aus, die Pflanzen einmal im Jahr zu düngen. Das Frühjahr ist dafür die ideale Zeit. Geeignet sind hier nicht nur speziele Beerendünger, sondern auch Mist oder Kompost. Zudem sollte der Gartenliebhaber die Pflanzen im Frühjähr regelmäßig zurückschneiden, damit sie nicht verwildern. Häufig benötigen Brombeeren eine Rankhilfe, es ist aber auch eine Erziehung am Spalier möglich.

Wasserbedarf – gering

waesserung Ab dem zweiten Jahr kommen Brombeeren in der Regel ohne die Unterstützung vom Gärtner aus. Ihnen reicht die Flüssigkeit aus, die als Regen fällt. Lediglich bei langen Trockenphasen gilt es zusätzlich etwas zu wässern, damit der Boden nicht komplett austrocknet.

Lebensdauer – mehrjährig

lebensdauer Bei Brombeeren handelt es sich um mehrjährige Pflanzen. Ab dem zweiten Jahr bringen sie Früchte aus.

Schnittzeit – Frühjahr

schnittzeit Im Frühjahr, wenn die Zeit des Frostes vorbei ist, ist hervorragend dafür, um die Brombeeren zurückzuschneiden. Wer zu früh die Seitentriebe entfernt, kann Frostschäden verursachen. Ein Rückschnitt ist allerdings in jedem Jahr nötig, weil die Kletterpflanze sonst verwildert und nur noch mäßig Früchte ausbringt. Deswegen sollte der Gärtner im Frühjahr alle Ruten bodentief abschneiden, an denen im letzten Jahr Früchte gewachsen sind. Neue Ruten, die noch keine Früchte getragen haben, gilt es auszulichten. Es reicht, wenn vier bis fünf stehen bleiben. Ansonsten bekommt die Pflanze nicht genug Licht und Luft. An diesen bilden sich dann kleine Triebe an der Seite. Diese gilt es im Spätwinter auf zwei Augen zurückzuschneiden.

Brombeeren überwintern

winterhart Lediglich junge Pflanzen und dornenlose Arten haben ein Problem mit kalten Temperaturen. Alle anderen Brombeersorten sind winterhart. Als Winterschutz können sowohl Schilfmatten, genauso wie Vliese dienen, mit denen der Gärtner die Pflanzen umwickelt.

Erntezeit – August bis Oktober

erntezeit Reif für die Ernte sind die Früchte der Brombeeren dann, wenn sie blauschwarz und weich sind. Zudem müssen sie sich leicht vom Strauch lösen lassen. Erntezeit ist bei den Brombeeren von August bis Oktober.

Vermehrung

Brombeeren lassen sich auf vielfältige Arten vermehren, am häufigsten geläufig ist jedoch die Vermehrung von Absenkern. Zudem ist es noch möglich neue Pflanzen durch Aussaat, Stecklinge und Ausläufer zu generieren. Bei dem Vermehren durch Absenkern ist die Zeit während des Spätherbstes oder im März ideal. Dafür gilt es aktuelle oder einjährige Triebe zum Boden zu biegen und ihre Spitze etwa auf eine Tiefe von sechs Zentimetern in den Boden zu stecken und danach festzutreten. Wer auf Nummer sichergehen möchte, dass die Triebe nicht wieder aus der Erde herausrutschen kann sie mit einem Draht fixieren. Wurzeln bilden sich in der Regel noch im selben Jahr aus. Ist dies geschehen, lässt sich die Jungpflanze ausgraben und von der Mutterpflanze trennen.

Dünger und Pflanzsubstrat

Im Frühjahr kommt die Zeit, wo die Brombeeren Dünger benötigen. Es ist zwar nicht zwingend nötig, aber die Fruchtausbildung ist dann kräftiger. Als Düngemittel eignen sich Mist oder Kompost. Alternativ gibt es auch einen speziellen Beerendünger im Handel zu kaufen.

Krankheiten und Schädlinge

Eigentlich sind Brombeerpflanzen relativ robust. Nur ein Schädling und zwei Krankheiten kommen häufiger vor. Gerne lässt sich die Brombeergallmilbe auf den Früchten nieder. Diese reifen dann nicht mehr komplett aus. Hier hilft nur ein komplettes Zurückschneiden der Pflanze und ein Entfernen der Fruchtmumien. Einem erneuten Befall lässt sich mit dem Abspritzen von rapsölhaltigen Substanzen vorbeugen, was während der Austriebsphase erfolgt. Die Jungtriebe sollten aber bereits eine Länge von 20 Zentimetern haben. Nach in etwa zehn Tagen, gilt es die Prozedur noch einmal zu wiederholen. Der Brombeerrost und die Grauschimmel-Fruchtfäule bilden sich gerne an den Brombeeren aus. Diese Krankheiten sind häufig auf einen Pflegefehler oder einen falschen Standort der Pflanze zurückzuführen.